Seniorenwohnprojekt "Zum Wiesengrund"

Die Verträge sind gemacht…“ mit dieser Liedzeile beginnt Marius Müller-Westernhagen seinen großen Hit über die Freiheit. Bezüglich unserer aktuellen Situation für das jetzt schon seit über 7 Jahren in der Planung befindliche Wohnprojekt passt dies zumindest soweit, dass der Erbbaurechtsvertrag als Grundlage für den Baubeginn und die konkrete Umsetzung am Montag, dem 21.01., im Notariat Moritz unterzeichnet wurde.

Der historische Moment: Die Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrages im Notariat Moritz
v.l.n.r.:Notar Moritz, Andreé Stein (1.Beig. VG), Konstantin Hartenstein (Bauherr), Karl Jung (Ortsbürgermeister

Somit kann und wird es auch in Kürze losgehen. Geplanter Baubeginn ist im März 2019. Der offizielle Spatenstich wird laut aktueller Planung am Freitag, dem 22. März 2019, um 15.00 Uhr sein.

Der Bauherr und Investor Herr Konstantin Hartenstein, das Diakoniewerk Friedenswarte als Betreiberin der Wohnpflegegemeinschaft und die Ortsgemeinde als Grundstückseigentümer und zukünftiger Wohnungsbesitzer stellten im anschließenden Pressetermin den Vertretern der lokalen Redaktionen und den Vertretern der SWR-Radioredaktion das Bauvorhaben mit einer Wohnpflegegemeinschaft für 12 Personen und insgesamt 7 Eigentumswohnungen und die Konzeption des Wohnprojekts vor.

Kontaktdaten der Projektpartner:

Von Anfang an war es die Zielsetzung der Ortsgemeinde, eine Wohnanlage zu schaffen, die vorrangig den Einwohnerinnen und Einwohnern der Ortsgemeinde die Möglichkeit bietet, im Ort und in vertrauter Umgebung alt zu werden. Dazu wird dieses Wohnprojekt einen wichtigen Beitrag leisten.


Obgm. Jung wünschte im Pressetermin allen ein gutes Gelingen, insbesondere für die Bauphase, dass alles im Zeitplan und vor allem unfallfrei über die Bühne geht, damit im kommenden Jahr alle gemeinsam die Fertigstellung und Inbetriebnahme feiern können.

Information für Miet- und Kaufinteressenten für Wohnungen (Wochenblatt vom 2.6.17)

2017-22.KW-Info Wohnprojekt.pdf (500,5 KiB)

Akueller Planungsstand (November 2018)

Den aktuellen Planungsstand, für den seit Dezember 2018 eine Baugenehmigung vorliegt, können Sie auf den nächsten Dateien einsehen und sich eingehend über unser Wohnprojekt informieren. 

Bauantragsunterlagen:

Weitere Informationen zur Vorgeschichte und bisherigen Verlauf des Projekts

Seit der Dorfmoderation im Jahre 2011 beschäftigt sich der Ortsgemeinderat Oberelbert intensiv mit dem demographischen Wandel und dabei insbesondere mit dem Thema „Wohnen im Alter – Alt werden im Ort“.

Die Kinder sind aus dem Haus, das Grundstück und das Haus zu versorgen wird immer beschwerlicher. Der Umzug in eine barrierefreie Wohnung bietet eine enorme Entlastung und kann eine neue Lebensqualität eröffnen. Auch wenn die körperlichen Beeinträchtigungen größer werden und über Nacht eine Betreuung notwendig wird, ermöglicht die Pflegewohngemeinschaft das Leben in der gewohnten Umgebung.

Ziel des Seniorenwohnprojektes ist es, älteren Menschen ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben bis ins hohe Alter in der Ortsgemeinde zu ermöglichen. Das beinhaltet im Gemeindeleben integriert zu sein, die Kontakte zur Familie zu erhalten, Freundschaften/Nachbarschaften weiter pflegen zu können.

Nach vielen Diskussionen, Informationsbesuchen und Beauftragung mehrerer Architekten mit einer Entwurfsplanung nimmt nun das Projekt konkrete Formen an und es geht nun in Richtung einer Objektrealisierung in den Jahren 2019/20.

Aktuell liegt seit Dezember 2018 für die Planung des Architektenbüros Hartenstein, Daubach die Baugenehmigung vor und nach der Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrages geht es nun in Kürze in die Umsetzung und Realisierung. Der offizielle Spatenstich ist für den 22. März 2019, um 15.00 Uhr geplant und die nächste Informationsveranstaltung für Mietinteressenten, insbesondere für die Wohnpflegegemeinschaft, findet am Montag, dem 15. April 2019, um 19.00 Uhr in der Stelzenbachhalle statt. Zu beiden Veranstaltungen, Spatenstich und Informationsveranstaltung, sind interessierte Einwohnerinnen und Einwohner aus Oberelbert und auch der Region herzlich willkommen.

Vorplanung

Ausgehend von einer intensiven Diskussion mit zahlreicher Bürgerbeteiligung im Zuge der Dorfmoderation wurde 2012 eine umfangreiche Fragebogenaktion 55+ durchgeführt. Dabei bestätigte sich, dass fast alle älteren Bürgerinnen und Bürger den Wunsch haben, in vertrauter Umgebung alt zu werden. Eine zunehmende Zahl ist jedoch bereit, sich auch im Alter nochmals zu verändern und sucht nach altersgerechten Wohnformen.

Diese Idee wurde dann bei der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts aufgegriffen und in vielen weiteren Gesprächen im Gemeinderat und auch in anderen Gremien vertieft und auch schon mehrfach in öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert. Dabei war ein zunehmendes Interesse im Ort aber auch in der Region feststellbar. Inzwischen haben auch schon einige Personen schriftlich ihr Interesse an diesem Projekt bekundet.

2014 stellte die Ortsgemeinde dann den Antrag auf Aufnahme in das Projekt „in dem das Land Rheinland-Pfalz 15 Modellgemeinden auf ihrem Weg zur Umsetzung eines Seniorenwohnprojekts begleitet. Damit sollen Leuchtturmprojekte geschaffen werden, die auch in der Region als Beispiel für möglichst viele weitere Projekte dienen sollen. Wir sind mit unserem Wohnprojekt dabei!

WohnPunkt RLP

http://www.wohnpunkt-rlp.de/

Organisation und Gestaltung

Das Wohnprojekt wird auf dem gemeindeeignen Grundstück neben der Stelzenbachhalle entstehen. Durch die zentrale Lage mit den Einrichtungen - Dorfgemeinschaftshalle, Dorfladen, Gaststätte, Bankfiliale, Gemeindebüro und den angrenzenden Sport- und Freizeitanlagen - liegt das Seniorenwohnprojekt mitten im Dorfgeschehen.

Es wird ein Gebäudekomplex (s. aktueller Planungsstand) mit 2 Vollgeschossen und einem Dachgeschoss entstehen. In diesem Gebäudekomplex werden eine Pflegewohngemeinschaft – eine „Senioren-WG“ mit 12 Plätzen und 5 barrierefreie und altengerechte Wohnungen für 1-2 Personenhaushalte entstehen. Diese Wohnungen können auch von jüngeren Personen genutzt werden.

Die Pflegewohngruppe unterliegt dem Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (nach LWTG § 5 Nr.1) und stellt oftmals eine Alternative zu einem Alten- und Pflegeheim dar.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegewohngemeinschaft sind Mieter. Die Pflegewohngemeinschaft wird durch einen Pflegedienst organisiert – Versorgung, Freizeitgestaltung, Pflege. In der Pflegewohngemeinschaft findet eine 24 Stunden Betreuung statt. Die Bewohnerinnen und Bewohner können ihre Pflegedienstleistungen bei dem Pflegedienst ihrer Wahl in Anspruch nehmen.

Kosten für die Bewohnerinnen und Bewohner: Miete, Nebenkosten, Pauschale für die Versorgung und Haushaltsleistungen sowie die Pflegedienstleistungen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der
Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland Pfalz , Mainz
www.lzg.de
www-.wohnpunkt-rlp.de